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Beamten-Posse im Landkreis Osterode
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Einen Besuch in Herzberg am Harz können wir Ihnen uneingeschränkt empfehlen! Herzberg am Harz ist ein schönes Städtchen mit einer modernen Verwaltung. Hier geht man nicht mehr aufs Amt, hier geht man ins Bürgerbüro und kann dabei fast alles abklären, was man in einer Stadt an Formularen, Erklärungen usw. abklären muß.
Die Fußgängerzone ist wunderschön renoviert worden. Kinder werden von den vielen Spielgeräten verlockt. Ältere Leute setzen sich auf eine der zahlreichen Bänke und schauen auf das schöne Fachwerkschloss, das über der Stadt wacht.
Hier ist alles bequem zu Fuß erreichbar. Die Verkehrsanbindung ist ausgezeichnet, der Naturpark Harz beginnt schon in der Stadt. Zum Einkaufen oder zur Post sind es nur ein paar Schritte.
Die schöne Fußgängerzone hat nur einen Nachteil: hier gibt es immer weniger Geschäfte.
Seit der Ginseng-Laden nach Herzberg umgezogen ist (November 2008), haben ein Getränkemarkt, ein Blumenladen, ein Schuhgeschäft, ein Restaurant, ein Matratzenlager und die Firma Homanit (160 Mitarbeiter) aufgegeben. Der Leerstand ist besorgniserregend, obwohl das in anderen Städten auch nicht anders ist.
Die Stadt ist deshalb sehr hilfsbereit, weil sie jede neue Firma brauchen kann, die Arbeitsplätze oder Leben in die Stadt bringen kann. Wer wie der Ginseng-Laden ein Haus im Sanierungsgebiet kauft und saniert, wird sogar mit einem Zuschuss belohnt.
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Herzberg ist eine attraktive Stadt mit einem schönen See in der Mitte und vielen anderen Attraktionen, die zum Bummeln und Verweilen einladen.

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Der Landkreis behindert Investitionen
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Aber so eine Stadt hat heute nicht mehr viele Rechte. Wer wie der Ginseng-Laden eine Nutzungsänderung beantragen muss, der muss sich an den Landkreis wenden.
Mit dem haben wir natürlich gesprochen, bevor wir das Haus gekauft haben. Damals gab es offenbar keine Probleme. Die Nutzungsänderung wurde in einer Bauvoranfrage problemlos genehmigt.
Dann gab es einen neuen Sachbearbeiter, der das nun völlig anders sieht.
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Keine Baugenehmigung
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Da hieß es dann, dass es für unser Haus aus dem Jahre 1786 keine Baugenehmigung gäbe. Wir wurden allen Ernstes aufgefordert, in dem nicht genehmigten Haus ein ebenfalls nicht genehmigtes Fenster schließen zu lassen.
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Illegales Haus mit illegalem Fenster
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Der normal gebildete Bürger fragt sich dann, warum man in einem angeblich illegal errichteten Haus ein ebenfalls angeblich nicht genehmigtes Fenster schließen muss?
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Keine Abrissverfügung
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Trotz unserer großen Investition haben wir dann den Landkreis aufgefordert, unser Haus abreißen zu lassen. Eine Abrissverfügung wurde aber verweigert. Das ist auch kein Wunder, denn wahrscheinlich gibt es aus der Zeit vor 200 Jahren auch für viele andere Gebäude keine Baugenehmigungen - oder sie sind nicht mehr verfügbar. Da müsste die halbe Stadt abgerissen werden! Warum dann ein Fenster abgerissen werden soll, konnte oder wollte der Landkreis nicht schlüssig beantworten.
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Mangelhafte Pflichterfüllung
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Wegen dieser Argumentationsmängel teilte uns das Bauamt dann mit, dass es doch eine Baugenehmigung gäbe - aus dem Jahr 1926. Darin sei das Fenster aber nicht genehmigt worden.
Wir haben keine Kopie der angeblichen Baugenehmigung erhalten. Selbst wenn es sie gäbe, hätte der Landkreis seit inzwischen 83 Jahren ein nicht genehmigtes Fenster toleriert und damit seine Obliegenheitspflicht auf das Schwerste verletzt.
Das Fenster ist bereits auf einem Foto aus dem Jahr 1900 zu sehen, ist also deutlich älter. Es ist zu vermuten, dass es bereits zu Anfang eingebaut worden ist, weil es den Blick auf das herrschaftliche Welfenschloss erlaubte.
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Um dieses Fenster macht der Landkreis das ganze Theater (unter dem Schornstein). Auf dem Foto von 1900 ist es offensichtlich vorhanden. Da unter dem Dach keine Nutzungsänderung durchgeführt wurde, hat es Bestandsschutz. Aber der Landkreis mag das nicht so sehen.

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Unzuverlässige Verwaltung
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Man muss also davon ausgehen, dass die Landkreisverwaltung mangelhaft und unzuverlässig durchgeführt wird. Aber warum müssen darunter die Bürger und die Stadt Herzberg am Harz leiden?
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Eine deutsche Tragödie
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Solche Verwaltungen sind eine Tragödie, weil sie soviel Potential vergeuden. Wir brauchen kein Konjunkturprogramm, das uns unendlich viele Schulden aufbürdet, sondern eine bürgerfreundliche Verwaltung, die uns nicht mehr als Untertan, sondern als Kunden sieht. Wir bezahlen ja auch die Verwaltung mit unseren Steuergeldern.
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Keine Investitionen mehr
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Gerne wollten wir Ihnen hier in Herzberg am Harz mehr bieten, ein Ginseng-Festival, einen Ginseng-Garten usw. Wir haben aber zunächst alle Investitionen eingestellt bis die Angelegenheiten geklärt sind.
Wir hoffen, dass Sie den Ginseng-Laden und Herzberg am Harz inzwischen trotzdem zahlreich besuchen und sich der Landkreis Osterode auf sein Motto besinnt:
"Der Landkreis Osterode am Harz - Wir sind Ihr verlässlicher Partner! Nutzen Sie Ihre Potentiale durch unseren Service!"
Schön wär's! Der Landkreis Osterode am Harz bietet nichts als Sprüche und überflüssigen Ärger.
Harald Schicke
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Ginseng-Berater nach Nordkorea eingeladen / Sauberer Strom für den Ginseng-Laden
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