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Hirndoping immer beliebter

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland vom 18.01.2010 wird das sogenannte Hirndoping immer beliebter. Mit sogenannten Neuro-Enhancern, Arzneimitteln, die die Hirnleistung steigern sollen, aber auch mit Antidepressiva (Mittel gegen Depressionen), versuchen offensichtlich immer mehr Menschen, sich leistungsfähiger zu machen.

Diese verschreibungspflichtigen Arzneimittel sind für Kranke gemacht worden, nicht für Gesunde. Neben einer kurzfristigen Wirkung können sie langfristig schlimme Nebenwirkungen entfalten.

Dieser fatale Trend beginnt bereits im Kindesalter. Schulkinder mit angeblichem ADS, Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, werden bereits mit solchen Mitteln "behandelt". Früher wurden sie nach draußen zum Spielen geschickt.

Doch was benötigt unser Gehirn denn zu einer optimalen Funktion? Erstmal ausreichend Sauerstoff, also Durchblutung. Die kann man bestens und kostenlos durch ausreichend Bewegung sicherstellen. Dann auch die entsprechenden Nährstoffe, die man aus einer guten Ernährung (= frisch und vielfältig) erhält.

Vermeiden sollte man in Absprache mit dem Arzt vor allem Arzneimittel, die die Hirnleistung herabsetzen. Dazu gehören Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker (verringern nicht nur die Hirndurchblutung) und Cholesterinsenker (schädigen den Stoffwechsel, die Zellmembran und die Hormone).

Vergessen sollte man auch nicht die Zuwendung, die uns ungeahnt kreativ macht und positive Gedanken, mit denen wir uns für Erfolg "dopen" können.

Wer es nicht glauben mag, stelle sich vor den Spiegel und teste das selbst. Machen Sie erst das "arme Würstchen": schlappe Haltung, kein Lächeln. Kein Erfolg, das ist was andere Menschen denken, wenn sie Sie so sehen. Danach straffen Sie den Körper und lächeln. So sehen "Siegertypen" aus.

Es gibt eine Menge von Gründen für eine (vermeintliche) Hirnleistungsschwäche. Dazu gehören auch vielfältige Krankheiten, insbesondere solche, die die Hirnduchblutung verringern oder den Stoffwechsel beeinträchtigen (z. B. Zuckerkrankheit). Auch das sogenannte Burnout-Syndrom ("Gefühl des Ausgebranntseins") und die chronische Müdigkeit gehören dazu.

Nicht immer ist es leicht, die Ursache zu finden. Dann ist es eine gute Hilfe, koreanischen Ginseng zu probieren. Ginseng bewirkt, was der Volksmund schon lange kennt: die Kraft liegt in der Ruhe.

Koreanischer Ginseng putscht nicht auf. Denn nach dem "Aufputschen" folgt der Rückgang. Ginseng ist ein Adaptogen. Er hilft dem Körper, sich an die Situation anzupassen, und zwar dauerhaft.

Davon profitieren am schnellsten die Menschen, denen es am schlechtesten geht, weil die Wirkung dann deutlich zu spüren ist. Aber auch gesunde Menschen profitieren. Die merken zwar keine Wirkung (besser als gesund geht ja nicht), sorgen aber dafür, dass die Gesundheit dauerhaft bleibt.

Doch welchen Ginseng sollte man dann nehmen? Menschen, die sich geschwächt fühlen, z. B. wegen einer Krankheit oder nach einer durchgemachten Krankheit, profitieren am meisten vom weißen Ginseng.

Junge Menschen sollten keine Kapseln einnehmen. Damit gewöhnt man sich zu sehr an Medikamente. Ältere kranke Menschen, die wahrscheinlich schon eine stattliche Anzahl von Kapseln und Tabletten einnehmen, würde wohl ein in Ruhe eingenommener Tee gut tun.



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