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Servicewüste Deutschland

Immer wieder haben insbesondere kleine Firmen und Bürger Ärger mit Behörden. Ärger der überflüssigen Art gibt es seit ein paar Jahren auch mit dem Zoll. Wer heutzutage Waren aus dem Ausland bezieht, ob als Geschenk oder zum Verkaufen, muss immer häufiger aufs weit entfernte Zollamt.

Früher hat die Post die Ware geliefert wie verlangt und eventuell eine Rechnung vom Zoll präsentiert. Seit ein paar Jahren kümmert sich die Deutsche Post nicht mehr um die zollrechtliche Behandlung der Waren.

Die bleiben also beim Zoll liegen, denn der darf die Pakete angeblich nicht öffnen. Da steht das Postgeheimnis entgegen. Der Empfänger muss sich deshalb auf die Reise machen. Dann wird das Paket gemeinsam geöffnet. Das Postgeheimnis wird also ohnehin nicht gehütet, denn der Zollbeamte sieht dann ja, um welches "Geheimnis" es sich handelt.

Dass der Zoll die notwendigen Abgaben einkassieren möchte, ist verständlich. Dass man für den Bürger keine bessere Lösung finden mag, ist dagegen unverständlich und im höchsten Maße ärgerlich!

Man sollte seine (Geschäfts-)Freunde im Ausland also bitten, die Deutsche Post zu meiden und die Waren z. B. mit UPS zu versenden. Die nehmen die Zolldeklarierung vor und der Bürger erhält die Waren dahin, wohin er sie bestellt hat: nach Hause.



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