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5. Internationale Insam-Handelsmesse

Wenn der Ginseng so wichtig ist wie in Geumsan, liegt es nahe, dem Ginseng-Festival eine Internationale Ginseng-Handelsmesse anzugliedern.

Im Jahr 2003 fand die 5. Messe statt. Gefördert wird sie u. a. vom koreanischen Landwirtschaftsministerium, das auch den Ginseng-Laden.de zur Teilnahme eingeladen hatte. Den handverlesenen Gästen, die sich um den koreanischen Ginseng (Insam) verdient gemacht haben, wird es so ermöglicht, noch mehr Erfahrungen und Wissen über und mit koreanischem Ginseng zu sammeln.


 

Insam am Eingang Am Eingang zur Ginseng-Handelsmesse findet sich dieses Relief



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Feierliche Eröffnung der Messe


Würdenträger eröffnen die Insam-Messe Zusammen mit einer der Ginseng-Königinnen wird die 5. Internationale Ginseng-Handelsmesse feierlich eröffnet



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Aussteller auf der 5. Insam-Handelsmesse

Die beiden Ginseng-Königinnen an einem Stand Eine Neuentdeckung: Schwarzer Ginseng. Er wird gedämpft wie roter Ginseng, aber nicht nur einmal sondern neunmal
Noch sind die Gänge leer. Nach einem Cocktail-Empfang waren die Ehrengäste die ersten Besucher. Es gibt viele gute Ginseng-Produkte - nur kaufen kann man sie nicht in Deutschland


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Probleme beim Ginseng-Verkauf

Deutsche Politiker beklagen sich gern über die angeblichen Subventionen, mit denen koreanische Werften Schiffe zu nicht kostengerechten Preisen verkaufen würden. Über die Handelshemmnisse, die sie selbst gegen ausländische Produkte errichten, sprechen sie dagegen nicht.

Vielen Menschen ist es nicht bekannt, daß Ginseng-Produkte in Deutschland generell als Arzneimittel eingestuft werden. Deshalb benötigen sie eine Zulassung als Arzneimittel vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM. Diese zu erlangen ist ein bürokratischer Spießrutenlauf - teuer und langwierig.

Selbst eine geschnittene Ginseng-Wurzel, in Honig eingelegt, gilt hier als Arzneimittel und benötigt diese Zulassung, ebenso die pulverisierte Ginseng-Wurzel. So eine Zulassung ist sehr teuer. Pro Produkt muß man um 30.000 Euro rechnen - und viel Zeit. Auch die Ginseng exportierende Firma muß eventuell kräftig investieren. Die Firma IL HWA wurde gezwungen, sich eine teure deutsche Maschine zu kaufen, die ausschließlich für den deutschen Markt produziert. Deutsche Beamte fliegen regelmäßig nach Korea, um die Produktion zu überprüfen.

Das macht den in Deutschland verkauften Ginseng viel teurer als er sein müßte.

Nach der Zulassung darf man über die Ginseng-Produkte nur das aussagen, was die Behörde in ihrer Zulassung erlaubt. Das ist für alle Ginseng-Produkte ähnlich, ob sie gut oder weniger gut sind. Ein "Ginseng-Tonikum" mit ganz viel Alkohol und ganz wenig Ginseng (woher der auch immer kommen mag) scheint also ebenso wirksam zu sein wie ein Produkt, das ausschließlich Ginseng von bester Qualität beinhaltet.

Allerdings ist nicht nur Ginseng betroffen. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt werden nach und nach fast alle Naturheilmittel verboten. Alleine Jahr 2004 verloren rund 11.000 Arzneimittel, ein Großteil davon Naturheilmittel, ihre Zulassung. Die meist kleinen Firmen können sich die teure Nachzulassung nicht leisten, den bürokratischen Anforderungen nicht genügen oder jahrhundertealte Arzneimitttel, aus der Erfahrung geboren, werden als "unwissenschaftlich" disqualifiziert.

Nutzen tut das allein der internationalen Pharma-Großindustrie, die sich damit klar gegen den Bürgerwillen durchgesetzt hat. Die Bürger wollen ja mehr und mehr mit Naturheilmitteln behandelt werden. Ohne diese, meist relativ preisgünstigen Mittel, wird unser Gesundheitssystem immer teurer, aber die Menschen nicht gesünder. Wenn es so weiter geht, werden wir irgendwann unsere Kartoffeln in der Apotheke kaufen müssen!


 

Ginseng-Import verboten?! Während gesunder und giftfreier Ginseng durch Bürokratie und hohe Kosten vom deutschen Markt ferngehalten wird, werden nach Angaben von Greenpeace Paprika und andere Gemüse importiert, die alle Grenzwerte für Gifte weit überschreiten. Wer kann das verstehen?



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Verkaufsgespräche


Unser Ginseng-Berater im Gespräch Jeder Ginseng-Einkäufer bekam ein kleines "Büro" mit Dolmetscherin, in dem er Ginseng-Verkäufer empfing



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Handelshemmnisse auch in anderen Staaten

Ähnlich wie in Deutschland, behindern auch andere Staaten den Verkauf von Ginseng. Die Reise zum Ginseng-Festival in Geumsan war dabei sehr aufklärend. Staaten wie Singapur, die selbst Kaugummi verbieten (neuerdings mit "medizinischer Indikation" wieder erlaubt) sind da mit Deutschland solidarisch.

Natürlich ist eine Qualitätskontrolle gut und richtig. Der Verbraucher hat ein Anrecht auf giftfreie und sichere Ware. Das gilt für den Ginseng ebenso wie für andere Lebensmittel. Aber dazu ist eine Zulassung als Arzneimittel nicht notwendig.



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