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Ginseng-Anbau
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Die geographische Heimat des koreanischen Ginseng liegt im fernen Osten zwischen dem 30. und 48. Grad nördlicher Breite. Normalerweise wächst er hier in drei Regionen: in Korea (33,3-43,4 Grad), in der Mandschurei (43.-47. Grad) sowie in Sibirien zwischen dem 40. und 48. Breitengrad.
Die erste historische Erwähnung über die Kultivierung von Ginseng findet sich 1122 in einem Bericht, der verfaßt wurde, nachdem man eine wilde Wurzel erfolgreich wieder eingepflanzt hatte. Seit dieser Zeit entwickelte sich der Anbau des Ginseng zu einer Kunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
Die traditionellen koreanischen Anbaugebiete lagen stets im Bereich um die mittelalterliche Hauptstadt Kaesong. Diese Region liegt heute auf nordkoreanischem Gebiet. Aber schon im letzten Jahrhundert hatten sich die Anbaugebiete ins Zentrum der Halbinsel hinein ausgedehnt, in einen Bereich mit noch besseren klimatischen, ökologischen und geologischen Bedingungen.
Der Boden dieser bergigen Region hat eine ausgezeichnete natürliche Drainage, und die dichten Wälder sorgen für genau richtige Mengen an Schatten, Feuchtigkeit und Düngung. Vorteilhaft wirken sich außerdem die gemäßigten Niederschläge, der große Unterschied zwischen den Tages- und Nachttemperaturen sowie die sich klar voneinander abgrenzenden Jahreszeiten aus, Faktoren also, die das Gebiet als ideal für den Anbau von Ginseng ausweisen. Der Anbau wird heute nach modernen Methoden betrieben, ohne daß das natürliche, traditionelle System verlassen wird.
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Ginseng-Feld in den Bergen Koreas nur im richtigen Klima und bei den richtigen Bodenverhältnissen wächst Ginseng optimal und bietet alle wichtigen Ginsenoside

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Methoden der Kultivierung
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Die Aufzucht von hochwertigem Ginseng ist nur auf Böden möglich, wie man sie in Korea oder der Mandschurei antrifft. Und es kostet viel Mühe, das Umfeld zu erhalten, damit der Ginseng gedeihen kann. Wichtig sind ein schattiger Standort, gute Drainage, Schutz vor Wind, nährstoffreicher humöser Boden usw. Der Anbau ist nur schwer zu mechanisieren, erfodert harte Arbeit und große Erfahrung. Es dauert 5-7 Jahre bis eine Wurzel erntefähig ist, und erst 5-10 Jahre später kann der Boden für neue Ginseng-Pflanzungen wiederverwendet werden. Der im Herbst gesteckte Samen bildet im darauffolgenden März die Primärwurzel aus, gefolgt von den Sekundärwurzeln ab Mai, deren Anzahl bis Ende August auf ca. 40 ansteigt. Diese werden nach einem Jahr entfernt und der Setzling wird umgepflanzt, damit er in den nächsten 4-6 Jahren zur gewünschten Größe heranwachsen kann.
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Ausgewachsene, 6 Jahre alte Wurzeln fertig zur Extraktion

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Die Ginseng-Pflanze
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Die Blätter des Ginseng sind fingerförmig. Ihre Anzahl ist sowohl vom Alter der Pflanze als auch von der Art der Kultivierung abhängig. Der Ginseng blüht jedes Jahr. Die gelbliche Blüte, die auf einem langen Stengel sitzt, tritt jedoch erstmals nach drei Jahren in Erscheinung. Blütezeit ist im Mai, und bis zum Juli entwickelt sich dann ein Schirm roter Beeren. Die Befruchtung erfolgt normalerweise autogam (Selbstbestäubung), und in der Regel hat die Bestäubung bereits zu rund 90% stattgefunden, ehe sich die Blüte überhaupt öffnet. Trotzdem sind Fremdbestäubungen möglich, auch wenn es von der Natur eigentlich nicht vorgesehen ist.
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Die Ginseng-Pflanze

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Ginseng-Anbau im Detail
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Vorbereitung des Bodens Die Vorbereitung des Bodens und die gesamte Pflege der Ginseng-Pflanze bis zur Ernte sind auch he...
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Wurzeln stecken Nachdem sich im ersten Jahr aus den Samen Wurzeln gebildet hatten, werden sie geerntet, von den S...
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Das Ginseng-Feld Die Felder sind unterteilt in lange Beete. Für jedes Feld muß eine Beschattung aufgebaut werden, ...
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Druckbare Version
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