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Rundgang
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Die Stadt Gumsan erwartet ihre Besucher mit einem wahren Blumenmeer. Die Straßen sind geschmückt. Kunstvolle Ginseng-Männchen sind aus Blumen arrangiert worden. Keine Frage: Die ganze Stadt hat sich dem Ginseng verschrieben.
Das riesengroße Expo-Gelände hält viele Hallen vor, in denen man alles über den koreanischen Ginseng und die Krankheiten lernt, die mit Ginseng geheilt werden können.
Die Ginseng World Expo faßt zusammen die Ausstellung selbst, das Ginseng-Festival und den 9. Internationalen Kongreß über Ginseng.
Eine Halle ist den Ausstellern gewidmet. Hier treffen sich Verkäufer und Käufer. Allerdings gibt es hier nur Fertigprodukte. Wer frischen unverarbeiteten Ginseng sucht, muß sich zum Ginseng-Frischmarkt begeben, der außerhalb des Expo-Geländes liegt.
Die zweite große Halle ist ein riesiges Ginseng-Museum. Hier werden die Besucher nur gruppenweise eingelassen. Da ist es ein großer Vorteil, daß die eingeladenen Besucher zwischendurch durch den Hintereingang eingelassen werden - fast ohne Wartezeit. Denn unsere Zeit ist durch das enge und umfangreiche Programm sehr begrenzt.
Hier lernt man alles über den koreanischen Ginseng, seine Geschichte, seinen Anbau, seine Wirkungen.
In einer weiteren Halle werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Ginseng gezeigt. In anderen Hallen werden andere Heilpflanzen gezeigt, die in der Gegend um Gumsam wachsen oder kultiviert werden. Vor allem beeindruckt die Vielzahl der Pilze.
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Das Ginseng-Männchen begrüßt die Teilnehmer der Ginseng-Expo

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Daneben gibt es Restaurants, in denem man natürlich auch Ginseng-Gerichte oder -Getränke erhält, viele Häuschen, in denen man picknicken kann und einen kleinen Wald als Erholungsgebiet.
Die Organisatoren haben perfekt gearbeitet. Leider halten die Aussteller da nicht ganz mit. So gibt es die meisten Informationen nur auf koreanisch. Wenn man gezielt ausländische Gäste einlädt, ist das nicht genug. Aber am zweiten Tag bekommt jeder Gast einen persönlichen Dolmetscher. Benjamin, so stellt sich mein Dolmetscher vor, ist Koreaner, aber in Deutschland aufgewachsen. Er spricht perfekt deutsch. So werden die Verhandlungen mit den Verkäufern interessant, nur leider nicht fruchtbar.
Jedes Ginseng-Produkt benötigt in Deutschland eine Zulassung. Die ist nicht nur sehr teuer, sondern auch langwierig. Deshalb müssen wir in Deutschland auf viele wunderbare Ginsengprodukte verzichten - alles im Namen des Verbraucherschutzes, in Wahrheit aber gegen den Verbraucher gerichtet. Die hohen Kosten der Zulassung belasten jedes in Deutschland verkaufte Produkt und sind im Grunde genommen zusätzliche Steuern. Viele Ginseng-Verkäufer winken müde ab, wenn sie erfahren, daß man aus Deutschland kommt. Die viele Bürokratie will kaum mehr einer auf sich nehmen. Da verkauft man lieber z. B. in die Niederlande, die wesentlich liberaler sind.
Schlechte Zeiten also für kranke Menschen und natürlich für den Ginseng-Laden.de, der Ihnen gern eine breitere Ginseng-Produktpalette anbieten würde.
Wenn man die Ginseng Expo verläßt, kommt man in die Stadt, in der sich ein Ginseng-Geschäft an das andere reiht. Daneben gibt es jede Menge andere Heilkräuter.
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Sam-gaetan Hühnchen mit Ginseng, Jujuben und Reis

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Das Ginseng-Museum Hier wird alles rund um den Ginseng erklärt

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Der Ginseng-Berater des Ginseng-Laden.de Hier mit einem Ginseng-Männchen

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