Echter koreanischer Ginseng (Panax ginseng C. A. Meyer) ist eine Pflanze, die im Wald der Mittelgebirge Koreas natürlich wächst. Weil er direkte Sonnenstrahlung nicht verträgt, wird er auf den Feldern beschattet (siehe Bild oben, rechts). Die Höhenlage, das spezielle Klima Koreas und der Boden bieten dem Ginseng eine Wachstumsperiode von 180 Tagen statt nur 120 Tagen in Deutschland.
Dadurch enthält in Korea wachsender Ginseng besonders viele Hauptwirkstoffe, die Ginsenoside. Sie sind für die einzigartige Wirkung des Ginseng verantwortlich. Ginseng wirkt als Adaptogen: er hilft dem Körper, sich dem Bedarf anzupassen. Was zuviel ist, wird reduziert, was zu wenig ist, wird erhöht, sofern dies möglich ist.
Ob und wie Ihnen Ginseng helfen könnte, beantwortet Ihnen gern und kostenfrei unser Ginseng-Berater, Heilpraktiker Harald Schicke. Bitte rufen Sie das Ginseng-Telefon unter 05521-929468 an oder schicken Sie uns eine Frage per This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .
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Ginseng-Seminare
Wir vom Ginseng-Laden.de nehmen an vielen Seminaren und Kongressen zum Ginseng teil. So war unser Ginseng-Berater mehrmals beim Ginseng-Festival in Gumsan. Gumsan ist die "Ginseng-Hauptstadt" von Südkorea. Dort hat er auch an der 1. Ginseng-Weltaustellung teilgenommen sowie am 9. Internationalen Ginseng-Kongress, der alle vier Jahre stattfindet. Aber auch in Deutschland nehmen wir teil, so in Berlin oder Essen oder Bremen.
Wir selbst veranstalten aber auch Ginseng-Seminare, die Sie auf Wunsch jederzeit bei uns bestellen können. Schreiben Sie uns einfach eine This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. mit Ihren Wünschen. Wir machen Ihnen dann ein Angebot. Die Seminare können hier im Ginseng-Laden stattfinden oder auch an jedem anderen Ort.
Mit Seminaren haben wir jahrzehntelange Erfahrung. Anfragen stellen Sie bitte per This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .
Vorsicht: falscher Ginseng
Viel Geld lässt sich offenbar mit falschem Ginseng verdienen. So wird immer wieder sogenannter "Sibirischer Ginseng" beworben. Das ist auch eine Pflanze, die aber den Namen Eleutherococcus senticosus trägt, auch Eleutherokokk oder Taiga-Wurzel genannt. Erst seit rund 80 Jahren bekannte sibirische Pflanze, die vorher nie zu Heilzwecken verwendet wurde. Der dornige Strauch wächst wild in den riesigen Waldgebieten Süd- und Südostsibiriens. Verwendet wird der Wurzelstock, Rhizoma eleutherococci, zur Erhöhung der Widerstandskraft des Organismus und zur Verminderung der Stressanfälligkeit.
Dreiste Verbrauchertäuschung
Fälschlicherweise wird die Pflanze auch Sibirischer Ginseng genannt. Vermutlich wird diese Bezeichnung gewählt, um den Absatz zu verbessern und vom Ruf des echten Ginseng zu profitieren. Doch das ist dreiste Verbrauchertäuschung, denn Eleutherokokk hat eine wesentlich schwächere Wirkung als koreanischer Ginseng.
Neben dem koreanischen Ginseng gibt es nur noch drei andere Arten von echtem Ginseng:
- amerikanischer Ginseng, Panax quinquefolius, in Nordamerika wild vorkommende und kultivierte Ginseng-Pflanze, deren Heilkraft aber in keiner Weise an die des echten koreanischen Ginseng heranreicht. Sein Spektrum an Ginsenosiden ist wesentlich geringer. Er hat nur 13 verschiedene Ginsenoside, während echter koreanischer Ginseng mehr als 30 verschiedene Ginsenoside aufweist.
- chinesischer Ginseng, Panax notoginseng. In China beheimatete Ginseng-Art mit schwacher Wirkung. Er hat 14 verschiedene Ginsenoside, Panax ginseng, der echte koreanische, hat dagegen mehr als 30.
- japanischer Ginseng, Panax pseudoginseng subsp. japonicus. Diese in Japan beheimatete Ginseng-Art wurde schon früh zu Heilzwecken eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch eine andere als beim koreanischen Ginseng.
Koreanischer Ginseng mit seinen mehr als 30 bislang entdeckten Ginsenosiden wirkt als Adaptogen, also ausgleichend.
Japanischer Ginseng hat dagegen nur acht Ginsenoside, von denen zwei (C-III, C-IV) im koreanischen Ginseng nicht vorkommen. Das dritte G-Ro findet sich im japanischen Ginseng in 270-fach höherer Dosierung als im weißen koreanischen. Deshalb kann der japanische Ginseng kein Adaptogen sein, sondern hat eine spezifische Wirkung.
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