Echter koreanischer Ginseng (Panax ginseng C. A. Meyer) ist eine Pflanze, die im Wald der Mittelgebirge Koreas natürlich wächst. Weil er direkte Sonnenstrahlung nicht verträgt, wird er auf den Feldern beschattet (siehe Bild oben, rechts). Die Höhenlage, das spezielle Klima Koreas und der Boden bieten dem Ginseng eine Wachstumsperiode von 180 Tagen statt nur 120 Tagen in Deutschland.
Dadurch enthält in Korea wachsender Ginseng besonders viele Hauptwirkstoffe, die Ginsenoside. Sie sind für die einzigartige Wirkung des Ginseng verantwortlich. Ginseng wirkt als Adaptogen: er hilft dem Körper, sich dem Bedarf anzupassen. Was zuviel ist, wird reduziert, was zu wenig ist, wird erhöht, sofern dies möglich ist.
Ob und wie Ihnen Ginseng helfen könnte, beantwortet Ihnen gern und kostenfrei unser Ginseng-Berater, Heilpraktiker Harald Schicke. Bitte rufen Sie das Ginseng-Telefon unter 05521-929468 an oder schicken Sie uns eine Frage per This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .
Erfolgreiche Veranstaltungen im Ginseng-Laden
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- Kategorie: Ginseng-Laden aktuell
- Veröffentlicht am Donnerstag, 11. August 2011 10:54
- Geschrieben von Harald Schicke
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4. INA-Konferenz
Eine Woche lang tagten 25 Teilnehmer aus zehn Ländern im Ginseng-Laden und der Naturheilpraxis unseres Ginseng-Beraters, Heilpraktiker Harald Schicke, zum Thema "Naturheilkunde in der heutigen Welt". Tatsächlich ist die Naturheilkunde in Europa akut bedroht. In Deutschland werden schon lange keine Naturheilmittel mehr von den Krankenkassen erstattet. Dadurch mussten viele kleine Firmen schließen und es gehen jede Menge Erfahrungen verloren. Außerdem verbieten deutsche Behörden nach und nach alle Naturheilmittel, die besonders wirksam sind und deshalb eine Konkurrenz für die Pharmaindustrie sind. Allein der Ginseng-Laden hat in diesem Jahr schon drei seiner wenigen Produkte verloren.
Aber auch die Importeure und Hersteller, die noch übrig geblieben sind, werden durch die Behörden mehr und mehr schikaniert. Ginseng, z. B., der schon seit Jahrzehnten in Südkorea konfektioniert wird, soll nun in Deutschland verpackt werden. Vor wenigen Jahren erst hat man die koreanische Firma IL HWA gezwungen, deutsche Verpackungsmaschinen zu kaufen. Diese Beispiele lassen sich beliebig erweitern.
Auch die EU tut das Ihre, um Naturprodukte vom Markt freizuhalten. Das Zauberwort ist hier "Novel Food". "Neuartige" Nahrungsmittel meint solche Pflanzen, die in keinem Land in den vergangenen Jahren "üblich" waren. Ein Beispiel dafür ist Stevia rebaudiana, ein kalorienfreies Süßkraut ohne Nebenwirkungen. Hier steht offenbar der Schutz der heimischen Zuckerrübenbauern im Vordergrund. Stevia wird in der halben Welt als Süßungsmittel verwendet. Um es hier zuzulassen, braucht es Studien. Doch wer soll sie in Auftrag geben? Mit dem Verkauf dieser natürlichen Produkte lässt sich nicht so viel verdienen, dass sich aufwendige und völlig überflüssige Studien lohnen.
Sehr stabil scheint die Naturheilkunde in Korea zu sein. Dort studieren mehr Menschen die traditionelle Medizin als Schulmedizin. In Nordkorea hatte ich dagegen den Eindruck, dass man dort mehr Schulmedizin anwendet, obwohl sie dort schwer bezahlbar ist. In China beträgt das Verhältnis noch etwa 50 zu 50 Prozent.
Gar kein Verständnis haben die Menschen aus Asien für die vielfältigen Schikane gegen Naturheilmittel in Europa und speziell in Deutschland. Sind Deutsche und Schweizer empfindlicher, oder warum gibt es nur in diesem beiden Ländern eine Zulassungspflicht für koreanischen Ginseng und andere Produkte, die man im Rest Europas frei verkaufen darf?
PS: Die Abkürzung INA steht für Internacia Naturkuraca Asocio (Internationale Gesellschaft für Naturheilkunde).
20 Akupunkturärzte im Ginseng-Laden
Am vergangenen Wochenende tagten hier 20 Heilpraktiker und Ärzte aus Belgien, Deutschland, Litauen, Österreich und der Schweiz, um die Koreanische Konstitutionelle Medizin und Sa-am Akupunktur zu erlernen. Die Tagung erfolgte in Esperanto mit Übersetzung ins Deutsche. Die Leitung hatte der koreanische Arzt für Traditionelle Medizin, Dr. Puramo Chong. Mehr darüber lesen Sie unter Sa-am.de.

