Echter koreanischer Ginseng (Panax ginseng C. A. Meyer) ist eine Pflanze, die im Wald der Mittelgebirge Koreas natürlich wächst. Weil er direkte Sonnenstrahlung nicht verträgt, wird er auf den Feldern beschattet (siehe Bild oben, rechts). Die Höhenlage, das spezielle Klima Koreas und der Boden bieten dem Ginseng eine Wachstumsperiode von 180 Tagen statt nur 120 Tagen in Deutschland.

Dadurch enthält in Korea wachsender Ginseng besonders viele Hauptwirkstoffe, die Ginsenoside. Sie sind für die einzigartige Wirkung des Ginseng verantwortlich. Ginseng wirkt als Adaptogen: er hilft dem Körper, sich dem Bedarf anzupassen. Was zuviel ist, wird reduziert, was zu wenig ist, wird erhöht, sofern dies möglich ist.

Ob und wie Ihnen Ginseng helfen könnte, beantwortet Ihnen gern und kostenfrei unser Ginseng-Berater, Heilpraktiker Harald Schicke. Bitte rufen Sie das Ginseng-Telefon unter 05521-929468 an oder schicken Sie uns eine Frage per This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

Kim Jong-il ist tot

Vor drei Jahren hatte ich die Gelegenheit, nach Nordkorea zu reisen, ein Land, das hier im "Westen" verteufelt wird. Seit sechzig Jahren wird es geächtet und mit Embargos belegt. Gelitten hat darunter nicht die Machtelite, sondern wie überall, wo es Embargos gibt, das normale Volk. Wenn Menschen dort hungern müssen und sogar wegen Hunger sterben, so ist das vor allem das Werk des "freien Westens".

Aus seiner Sicht hat der nun verstorbene Kim Jong-il, der geliebte Führer, alles richtig gemacht. Er hat eine Riesenarmee aufgebaut und die Atombombe bauen lassen. So hat er erfolgreich eine Invasion verhindert. Leiden musste darunter die Bevölkerung, denn zu viele der begrenzten Ressourcen wurden dadurch verbraucht. Es war nicht gelogen, dem Volk zu sagen, dass die Armut am bösen Feind liegt.

Kim Jong-il durfte sich immer wieder bestätigt sehen durch die Kriegslüsternheit der USA. Staaten, die nicht wehrhaft genug waren, die noch keine Atombombe hatten, die nicht groß genug waren, wurden von den USA und der "Koalition der Willigen" willkürlich niedergemacht. Keine Lüge war den Amerikanern zu groß, so wie vor dem Angriff auf den Irak. Hinterlassen haben sie Hunderttausende Tote, ein zerstörtes Land und viele Menschen, die sich für das ihnen angetane Unrecht rächen wollen. Und nicht nur dort. Selbst die eigentlich friedfertigen Grünen haben sich gegen die Menschenrechte im Kosovo und in Afghanistan versündigt, weil sie das Töten beschlossen haben.

Das "böse" Reich des Kim Jong-il würde es ohne die Bedrohung von außen in dieser Form sicherlich nicht geben. Wir alle sind mitschuldig am Hungertod vieler Menschen, weil wir Regierungen gewählt haben, denen das Leben von Menschen offenbar nicht sehr wichtig ist. Die Europäischen Staaten und die USA sind schon immer überheblich gewesen, weil sie denken, nur sie machen alles richtig. So wurden Afrika, Amerika und große Teile Asiens kolonisiert, Menschen ermordet und versklavt, die Länder ausgebeutet, und die "Wilden" gegen ihren Willen zu "richtigen" Menschen gemacht. Die Folge sind Diktaturen, überall, wo Europäer und US-Amerikaner gewütet haben, meist auch noch im Namen der Kirche.

So viele Menschen, wie Europäer und US-Amerikaner gemeuchelt haben, kann auch ein böser Diktator nicht töten.

Die Trauer um Kim Jong-il in Nordkorea ist deswegen sicherlich nicht inszeniert, sondern ganz ehrlich. Die Menschen trauern, weil sie ihren Schutz gegen die böse Welt verloren haben.

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