Geschichte des koreanischen Ginseng
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- Kategorie: Geschichte
- Veröffentlicht am Montag, 06. Juni 2011 12:21
- Geschrieben von Harald Schicke
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Geld und Gold sind so wertvoll!
Trotzdem können Sie uns nicht geben, was wir uns am meisten wünschen: Gesundheit und ein langes Leben!
Seit Jahrtausenden ist die Ginseng-Wurzel in Asien das Sinnbild für Gesundheit und langes Leben.
Deshalb war die wilde Ginseng-Wurzel nur Königen und Kaisern vorbehalten. Wer sie fand, mußte sie abgeben, wurde dafür aber hoch belohnt. Das Finden ist bei der unscheinbaren Pflanze aber schwierig. Da sie im Mittelgebirge wächst, war die Suche oft auch lebensgefährlich.
In der Natur konnten die Wurzeln sehr alt werden. Je älter und größer sie waren, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe hatten sie gespeichert und desto wertvoller waren sie. Eine einzige große Wurzel konnte dem Finder lebenslang ein sorgenfreies Leben sichern.
Bald reichten die wilden Wurzeln nicht mehr aus und man lernte, den Ginseng zu kultivieren. Das ist nicht einfach, denn der Ginseng “will täglich die Schritte des Bauern hören”. Ginseng muß sehr aufwendig gepflegt werden. Als Waldpflanze braucht sie Beschattung von allen Seiten, Klima und Erde müssen ihr behagen.
Die koreanischen Herrscher wußten um die Geldquelle Ginseng. Deshalb wurde der Anbau und der Handel mit Ginsengwurzeln streng kontrolliert. Nachdem man den Ginseng für lange Reisen haltbar machen konnte (Roter Ginseng), wurde er staatlich monopolisiert. Das sicherte hohe Preise für den Roten Ginseng bis heute, obwohl das Ginseng-Monopol 1997 gefallen ist.
Wesentlich günstiger können wir uns beim Weißen Ginseng bedienen, obwohl er noch wertvoller ist als der Roter Ginseng.
Heute braucht man kein Vermögen mehr, um sich koreanischen Ginseng für seine Gesundheit aus dem Ginseng-Laden.de leisten zu können.

