Ein bißchen wie bei uns, zwischen Arzt und Heilpraktiker, nur viel perfekter. Es gibt getrennte Universitäten für Schulmedizin und Naturheilkunde. Die Ausbildungsdauer beträgt jeweils sechs Jahre.
Während hier ein Schulmediziner auch Naturheilkunde machen darf, wenn er eine Zusatzausbildung absolviert hat (dann aber immer noch schulmedizinisch denkt), ein Heilpraktiker auch schulmedizinische Diagnosen und Therapien anwenden darf (auf die er sich sicherlich nicht so gut versteht wie ein Schulmediziner), gibt es in Korea die strikte Trennung:
Schulmedizin (die dort westliche Medizin heißt) darf nur der Schulmediziner betreiben, Naturheilkunde nur der Kräuterarzt. Kein Schulmediziner darf dort eine Akupunkturnadel setzen, weil er aufgrund seiner Ausbildung eben nichts davon versteht. Ebenso darf ein Kräuterarzt keine Spritze verabreichen.
Früher stand die Schulmedizin hoch im Kurs. Kaum jemand wollte Kräuterarzt werden. Inzwischen hat sich die Situation gänzlich gewandelt. Die Menschen haben gründlich festgestellt, daß die Schulmedizin - außer in bestimmten Bereichen (Operationen z. B.) - viel mehr verspricht als sie halten kann.
Deshalb besinnt man sich wieder auf die Jahrtausende alte traditionelle asiatische Heilweise, die oft ganz erstaunliche Erfolge zeigt. Falls für die Behandlung Kräuter notwendig sind, kauft man sie direkt beim Kräuterarzt als eigens für den Patienten abgestimte Mischung, die in der Kräuterküche des Arztes zubereitet und portioniert wird. Man kann sie auch in vielen Kräuterläden kaufen. In der Apotheke erhält man nur schulmedizinische Präparate.
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Koreanische Akupunktur Heilpraktiker Harald Schicke und Ginseng-Berater des Ginseng-Laden.de bei der koreanischen Konstitutionsakupunktur in der Praxis von Dr. Puramo Chong

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