Deutschland bezeichnet sich als demokratischen Rechtsstaat. Aber spätestens seit dem Internet muss man das wohl bezweifeln. Seither ist die Anzahl an Abmahnungen in riesige Höhen geschossen.
Ursprünglich war die Abmahnung vielleicht ein sinnvolles Instrument, mit dem man grobe Wettbewerbsverstöße ahnden wollte. Inzwischen ist sie zu einem Instrument für "Absahner" verkommen, weil das im Internet eben viel einfacher ist als im "richtigen" Leben, wo man von Geschäft zu Geschäft gehen müsste. Und so eine Abmahnung ist dann oft nichts anderes als legale Erpressung.
Die Gesetze für Lebensmittel-, Nahrungsmittel-, Heilmittel-, Arzneimittel- und Wettbewerbsrecht sind inzwischen so kompliziert und so schwammig, dass man sie selbst mit bestem Wissen und Gewissen nicht mehr befolgen kann. Da hilft auch kein Anwalt, der alles prüft. Denn es findet sich sicherlich ein anderer, der das anders sieht.
Es geht meist gar nicht um echte Verstöße gegen das Gesetz, sondern um die Auslegung, was damit gemeint ist. Ein Arzneimittel darf man einnehmen, ein Nahrungsergängzungsmittel muss man dagegen verzehren, auch wenn es in einer Kapsel steckt und ich noch nie eine Person gesehen habe, die ihre Kapsel verzehrt. Aber das eine lebensfremde Wort reicht schon für eine Abmahnung.
Das Recht schützt leider nicht den Verbraucher, also den Bürger. Wie man die Verbraucher legal betrügen kann, zeigen die Internetseiten von Greenpeace oder Foodwatch. Stichworte sind da Analog-Käse und Schinkenimitat. Konzerne haben große Anwalts-Abteilungen, die sich um solche Dinge kümmern.
Kleinere Firmen können das nicht. Einfache Arzneimittelzulassungen wie für Ginseng kosten inzwischen mindestens 150.000 Euro für ein einziges Präparat und bis man sie hat, dauert es natürlich. Eine Abmahnung, wenn man sich wehrt, kann auch leicht mehr als 10.000 Euro kosten.
Die meisten Bürger nehmen offenbar auch gar nicht wahr, dass diese Gesetze, die eigentlich zu ihrem Schutz dienen sollen, ihnen hauptsächlich schaden. Das Ziel des Heilmittelwerbegesetzes ist es, dem Bürger Informationen vorzuenthalten. Es ist damit praktisch eine "Verlängerung" des hippokratischen Eides, den Mediziner noch heute schwören. Da heißt es klar und deutlich, dass man sein Wissen nur an Ärzte weitergeben darf, aber nicht an Laien.
So ähnlich ist es auch im Heilmittelwerbegesetz. Es gibt Fachinformationen über die wirkliche Wirkung. Die darf man nur Medizinern und anderen Heilberufen zugänglich machen. Statt echter Information bleibt für den Bürger nur das Marketing-Deutsch. Das ist nichts anderes als Zensur. Diese Art von Zensur gibt es in anderen Ländern wie Korea, China oder USA nicht.
Diesmal hat es die Goji-Beeren getroffen. Den Prospekt haben wir bereits aus dem Internet genommen, die restlichen Informationen werden wohl auch der deutschen Zensur zum Opfer fallen.
Wir bedauern es sehr, dass wir den Service für Sie wiederum verschlechtern müssen. Immerhin gibt es ein Trostpflaster. Unser Ginseng-Berater, Heilpraktiker Harald Schicke, darf Ihnen alles verraten, was im Prospekt nicht mehr erlaubt ist. Goji-Beeren sind ja nicht plötzlich aus dem Himmel gefallen. Das Wissen über ihre Wirkung ist Jahrtausende alt. Sie können das auch in vielen Büchern nachlesen.
Bei Bedarf rufen Sie Heilpraktiker Schicke einfach an unter 05521-929468. Dies ist (außer den Telefongebühren) völlig kostenlos für Sie und verpflichtet Sie zu nichts.
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