1. Tag in Pjöngjang |
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Die erste Überraschung ist das Flugzeug: eine nagelneue Tupolev (Juli 2008). Die Maschine ist zu zwei Dritteln besetzt und muss schwer am Gepäck schleppen, denn vor der Zollkontrolle türmten sich riesige Gepäckmengen. Nordkoreaner, die ausreisen durften, kommen mit vielen Dingen heim, die man in Nordkorea wahrscheinlich nicht kaufen kann. |
Pjöngjang - Stadt der Fußgänger Blick aus dem Hotel |
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Ankunft in Pjöngjang
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Das Flugfeld des Flughafens Pjöngjang ist riesig, aber das Flughafengebäude ziemlich heruntergekommen. Die Toilette vor der Einreisekontrolle hat Papier, aber das Wasser funkioniert nicht. Die Toiletten hinter der Kontrolle sind sehr viel schöner, das Wasser funktioniert, aber es gibt kein Papier. |
Flughafengebäude von Pjöngjang |
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In Pjöngjang gibt es dagegen viel mehr Autoverkehr als ich erwartet hatte. Es gibt Ampeln, aber die sind nicht in Betrieb. Statt dessen regeln schöne Politessen den Verkehr mit genau einstudierten Bewegungen. Es gibt heruntergekommene Viertel, sozialistischen Plattenbau, aber auch neue, ganz moderne Gebäude wie in vielen anderen Städten auch. |
Hübsche Politessen regeln den Autoverkehr mit zackigen Bewegungen. Fußgänger erwartet ein Spießrutenlauf über die Straße. |
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Im Euro-Bistro
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Es ist Dienstag Abend. Dienstags findet immer ein Treffen von Entwicklungshelfern und Diplomaten in der EU-Vertretung im Diplomatenviertel statt. Das Treffen ist sehr beliebt, denn zum Ausgehen gibt es in Pjöngjang wenig Möglichkeiten. Einer holt uns ab. Es gibt Bratwurst mit Reis. Die Bratwurst stammt vom deutschen Metzger in Peking, leider ohne Senf. |
Dienstag Abend Vergnügen im Diplomatenviertel |
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