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Sehr geehrte Kunden und Interessenten,

hier lesen Sie

  • die neuesten Nachrichten über den koreanischen Ginseng Panax ginseng C. A. Meyer
  • Informationen über Korea
  • Informationen über andere Produkte, die wir Ihnen zusätzlich empfehlen

 

Viel Spaß beim Lesen! Fragen Sie mich gern. Wir dürfen ja kaum etwas darüber schreiben, was die Produkte bewirken können. Die einen nennen das Verbraucherschutz, die anderen Zensur. In jedem Fall hat es eine lange Tradition, denn schon im "Hippokratischen Eid" der Ärzte ist vermerkt, dass Informationen nicht an Nichtärzte weitergegeben werden dürfen. Die Idee ist so einfach wie verständlich: wer nichts über Krankheiten oder Heilmittel weiß, der ist immer auf die Expertise eines Arztes angewiesen. "Pecunia non olet" - Geld stinkt nicht. Oder moderner ausgedrückt: wer die Informationen hat, der hat das Geld und die Macht.

Auf dem Titelbild der koreanischen Zeitschrift "Gesundheit" (oben) sehen Sie mich. Dort gab es ein dreiseitiges Interview.

 

Heilpraktiker Harald Schicke, Ihr Ginseng-Berater

 


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"Kein Krieg mehr auf der koreanischen Halbinsel"

Der südkoreanische Präsident Moon Jae In hat heute zum Ausdruck gebracht, dass es auf der koreanischen Halbinsel keinen Krieg geben wird. Er sei sich sicher, dass die USA sich vor jeder militärischen Maßnahme mit Südkorea beraten würden. Außerdem hat er ein Gesprächsangebot an den nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong-un gemacht.

  • Der neue südkoreanische Präsident hat es seit seiner Wahl auf eine Beliebtheit von 83 Prozent gebracht. Das dürfte ein historischer Höchstwert sein.
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Außenminister Gabriel und die FAZ online üben sich in Kriegsrhetorik

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Laut SPIEGEL online fordert Außenminister Gabriel "die totale Isolierung Nordkoreas". Die FAZ online von heute rüstet ebenfalls rhetorisch auf. Die vernünftige Stimme des Tages kommt dagegen von der SZ online. Das tut gut, denn Kriegsgeschrei ist fehl am Platz.

Eine kriegerische Auseinandersetzung auf der koreanischen Halbinsel würde Millionen Menschen das Leben kosten. Das kann doch kein Mensch wirklich wollen, ganz egal, was man über Nordkorea denken mag. Ein Angriff der USA auf Nordkorea würde die augenblickliche Zerstörung der Region Seoul mit rund 25 Millionen Menschen bedeuten, die im Bereich der nordkoreanischen Artillerie liegt.

Wie in diesem Fall China und Russland reagieren, kann man nicht wissen. Beide wollen keine US-Soldaten an ihrer Grenze. Bei einem Atomschlag durch die USA könnten auch Teile von China und Russland verstrahlt werden.

Die Kriegsrhetorik ist völlig fehl am Platz.

  • Eine Lösung könnte so aussehen: die USA und Südkorea setzen ihre andauernden Kriegsübungen aus und rüsten verbal ab. Mit dem neuen südkoreanischen Präsidenten Moon gibt es auch wieder eine Chance zum Dialog mit Nordkorea. Das Ziel beider Länder liegt in der Wiedervereinigung, wie immer die aussehen würde, nicht in der erneuten Zerstörung ihrer Länder.

Wie sagt das deutsche Sprichwort so schön: "Der Klügere gibt nach".

Natürlich ist unser Wunsch nicht ganz selbstlos: Frau Song, die Inhaberin des Ginseng-Laden.de, ist Südkoreanerin. Und wir möchten Ihnen auch gern weiter besten Ginseng aus Korea anbieten. Vor allem möchten wir unsere vielen Freunde, Familienmitglieder und Lieferanten gesund und unversehrt wissen.

In Südkorea glaubt man übrigens nicht an Kriegsgefahr. Dort läuft in der Bevölkerung alles sein gewohnten Gang.

 

Foto: In der Kräuterapotheke im Universitätskrankenhaus von Pjöngjang. In Nordkorea wird viel mit Kräutern geheilt.

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"Mein Besuch in Nordkorea" - Reiseberichte in ZDFinfo

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Das ZDF zeigt eine interessante Sendung. Die Sendung von 2014 ist eine Zusammenfassung von Berichten junger Touristen in Nordkorea. Es ist dabei für mich sehr interessant, die verschiedenen Meinungen zu hören, weil ich selbst einmal dort war und teilweise ganz andere Eindrücke gesammelt habe.

  • Immer wieder war Kritik zu hören, Nordkorea hätte sich abgeschottet, vieles sei unmodern, die Menschen sehr arm, die medizinische Versorgung schlecht. Das mag vielleicht nicht falsch sein, aber warum ist das so? Ist es nicht eher so, dass das Ausland Nordkorea isoliert hat? Sind die Menschen nicht arm wegen der vielen Sanktionen? Und merken sie das überhaupt?

Als ich nach dem Krieg geboren wurde, war Deutschland arm und meine Familie erst recht. Mein Vater war vom Gymnasium in den Kriegsdienst geholt worden, stand nach dem Krieg und siebenjähriger Kriegsgefangenschaft ohne beendete Ausbildung da. Meine Mutter war aus Oberschlesien vertrieben worden und hatte dadurch auch keine Ausbildung. Wir waren sehr arm, aber ich habe das gar nicht bemerkt. Fast alle anderen waren ja auch arm.

Als ich in Nordkorea war, durfte ich das Universitätskrankenhaus in Pjöngjang besuchen. Der Direktor und ein Oberarzt haben mich empfangen. Der Oberarzt sprach perfekt deutsch. Man hat mir alles gezeigt, was ich sehen wollte, Patientenzimmer, Behandlungen, die Krankenhaus-Apotheke, die Kräuterküche, die Ausbildung. Man hat gar keinen Hehl daraus gemacht, dass es wegen der Sanktionen an vielem mangelt. Aber die Nordkoreaner handeln eben pragmatisch. Sie nutzen das, was ihr Land hergibt. So wird die Naturheilkunde dort sehr geschätzt. Die Heilpflanzen werden kultiviert oder gesammelt und dann im Krankenhaus verwendet. Für mich als Heilpraktiker war das natürlich sehr interessant. Ich war auch in einer Apotheke, in der es neben Kräutern (z. B. dem koreanischen Ginseng) auch schulmedizinische Präparate gab. Fast alle hatten entweder russische oder deutsche Aufschriften.

In der Ausbildungsabteilung für Kräuterheilkunde im Uni-Krankenhaus von PjöngjangIn Nordkorea gibt es einiges, was man in reichen Industrieländern gerne hätte: mehr Bewegung, wenig Überernährung. Das wird allerdings im Fall Nordkorea immer nur negativ gesehen. So wurde auch der Drill in der Schule bemängelt. Man sollte seinen Blick dann auch einmal auf Südkorea blicken. Kindheit gibt es da schon lange nicht mehr. Neben Ganztagskita und Ganztagsschule gibt es noch den furchbaren Stress mit der Nachhilfe. Weil man in Südkorea nur eine Chance auf eine gut bezahlte Arbeit hat, wenn man die besten Schulen und die beste Universität besucht, ist der Drill fürchterlich. Der Nachhilfeunterricht wurde vor einigen Jahren auf die Zeit bis 22 Uhr begrenzt. Da ist die Kindheit verloren, weil sie gar nicht erst stattfindet. Die Jungen müssen dann auch noch Militärdienst leisten, früher drei, heute noch zwei Jahre lang.

Allein für die Nachhilfe müssen die Eltern sehr viel Geld aufbringen. Der Chef unseres Lieferanten Han Song Jung muss für seine beiden Söhne pro Monat 1.500 Euro bezahlen. Auch das Studium ist euer. Viele Menschen können sich deshalb gar keine Kinder leisten. Wenn die Eltern dann alt sind, müssen sie meist von ihren Kindern unterstützt werden.

Ich kann mich noch gut an meine erste Demo erinnern. Damals wollte der Hamburger Senat die Ganztagsschule einführen. Unsere Klasse hat geschlossen dagegen demonstriert. Man hat sie jedenfalls in meiner Schulzeit nicht eingeführt. So konnten wir uns einen Teil an kindlicher und jugendlicher Freiheit bewahren.

Auch die Lager und Gefängnisse wurden thematisiert. die mögen sehr schlimm sein. Aber es gibt kein Land, das mehr seiner Bürger einsperrt als die USA.

Aus meiner (beschränkten) Sicht wird Nordkorea durch die Sanktionen zusammengeschweißt. Nordkorea braucht den Feind, um in der jetzigen Form zu überleben. Die nordkoreanische Propaganda braucht die Gräueltaten der USA gar nicht auszuschmücken. Sie sprechen für sich, aber Sanktionen gegen die USA gibt es nicht. Einige Staaten sind eben "gleicher" als die anderen, weil sie die Macht haben, allen anderen Staaten ihre Meinung aufzuzwingen.

So lange das so geht, wird Nordkorea an seinen Atomplänen festhalten.

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Ginseng-Laden mit Esperanto-Café wieder geöffnet

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Unser stationärer Ginseng-Laden in Herzberg am Harz mit dem Esperanto-Café ist ab heute wieder geöffnet, nachdem Frau Song von ihrer Korea-Reise zurück ist.

 

 

Öffnungszeiten

  • Montags bis freitags 10.00 - 18.00 Uhr
  • Samstags 10.00 - 13.00 Uhr
  • Sowie nach Vereinbarung

Genießen Sie wohlschmeckende koreanische Kräutertees oder koreanischen Kuchen. Auch die Ginseng-Produkte können Sie hier verkosten.

Frau Song freut sich auf Ihren Besuch!

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China startet Großmanöver vor Küste Nordkoreas

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Das meldet der SPIEGEL online. Wir glauben allerdings nicht, dass dieses Manöver Nordkorea gilt. China hat das gar nicht nötig. Dieses Manöver sollte vielmehr eine Warnung an die USA sein und sie gleichzeitig beschwichtigen.

Denn gefährlich wird es auf der koreanischen Halbinsel erst, wenn die USA militärisch Nordkorea angreifen. Weder China noch Russland werden dulden wollen, dass die USA plötzlich an ihrer Grenze stehen. 30.000 US-amerikanische Besatzungssoldaten sind in Südkorea stationiert und keineswegs zur Freude der meisten Koreaner. Auch die Proteste gegen die THAAD-Abwehrwaffen mit ihrem reichweitenstarken Radarsystem, das China ausspioniert, werden immer heftiger.

  • Wir waren gerade in Südkorea. Die meisten Menschen dort, mit denen wir gesprochen haben, sehen Nordkorea nicht als Aggressor, sondern die USA. Der Wunsch nach Wiedervereinigung ist in Nordkorea Staatsziel, auch der Süden träumt davon.

Der einzige Erzfeind von Nordkorea sind die USA.

Frau Song hat im südkoreanischen Parlament an einem Symposion zur Wiedervereinigung teilgenommen. Auch an den deutschen Erfahrungen ist man dort interessiert. Sicher ist nur eins: einfach wird das nicht, aber der größte Hinderungsgrund sind die USA.

 

Foto oben: Kriegsbeute aus dem Korea-Krieg; ein US-amerikanisches Kriegsschiff

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Neue Informationen über unsere Ginseng-Lieferanten

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Nach dem Ende unserer Korea-Reise haben wir nun auch Informationen ins Internet gestellt, mit denen Sie unsere Ginseng-Lieferanten besser kennenlernen können. Die Reise hat wieder viele neue Erkenntnisse erbracht. Nach und nach werden wir die Seiten der Ginseng-Lieferanten auch um Fotos und weitere Informationen ergänzen.

  • Falls Sie weitere Fragen haben, beantworten wir die wie immer gern.

Wie immer, wenn wir Ginseng-Firmen in Korea besuchen, dauert es nicht lange, bis eine Diskussion darüber einsetzt, welcher Ginseng denn nun besser sei: der weiße oder der rote. Beide Lager stehen sich kompromisslos gegenüber. Dabei stehen die Befürworter des weißen Ginseng meist verloren da unter den vielen, die den roten Ginseng produzieren. 500 Jahre Staatsmonopol haben Strukturen hinterlassen.

Es gibt zwar eine umfangreiche Forschung über den Ginseng. Aber so wie im vergangenen Jahr bei der International Conference on Ginseng wird fast immer nur über den roten Ginseng gesprochen.

Dabei gibt es Anhaltspunkte, welcher Ginseng der wirksamere sein sollte. Jede Form der Konservierung schwächt in der Regel die Wirkung. Der weiße Ginseng wird einmal konserviert, zum Beispiel getrocknet. Der rote Ginseng wird dagegen zweifach konserviert. Dadurch ist er auch viel länger haltbar.

Gestritten wird darüber, welcher Ginseng mehr Ginseonside enthält. Da hat das Koreanische Ginseng-Forschungsinstitut schon vor vielen Jahren festgestellt: wenn man aus vier Jahre gewachsenen Ginseng-Wurzeln roten Ginseng macht, enthält er nur halb so viel Ginsenoside wie der weiße. Roter Ginseng muss deshalb sechs Jahre lang wachsen, um wieder ebenbürtig zu sein.

Das bedeutet: kaufen Sie nur roten Ginseng, der mindestens sechs Jahre lang gewachsen ist. Koreanische Firmen weisen darauf auf Ihren Packungen sehr deutlich hin, wenn sie guten Ginseng verkaufen. Gut und vertrauenswürdig sind natürlich auch in Deutschland zugelassene Ginseng-Arzneimittel, wenn sie über eine ausreichende Dosierung verfügen und der Ginsenosid-Gehalt ausgewiesen ist.

Egal ob weiß oder rot: guter koreanischer Ginseng sollte immer mehr als den Durchschnitt an Ginsenosiden aufweisen: Der Durchschnitt liegt laut Koreanischem Forschungsinstitut bei 3,3 Prozent. Bei uns finden Sie nur Produkte, die diesen Durchschnitt weit übertreffen.

Um die Qualität zu beurteilen, verlässt man sich besser nicht auf Firmen, die den Ginseng, weiß oder rot verkaufen, sondern auf die Informationen der Ärzte für Traditionelle Koreanische Medizin. Die sagen dann zum Ginseng: wenn es dem Körper an Energie fehlt, Akupunktur also nicht mehr reicht, um den Energiefluss auszugleichen, bringt man Kraft in den Körper. Das macht am dann zum Beispiel durch Ginseng. Dabei regt der weiße Ginseng mehr das Yang an, der rote eher das Yin.

Bei großer Schwäche wählt man also weißen Ginseng, bei Überfunktionen dagegen den roten, der etwas milder wirkt. Man kann das auch schmecken, wenn man Ginseng verkostet. Der weiße Ginseng ist wesentlich bitterer. Bitterstoffe wirken tonisierend, also kräftigend. Der rote Ginseng schmeckt milder.

Man kann seine Entscheidung für weißen oder roten Ginseng auch von seinem Geschmack abhängig machen. Ich zum Beispiel bevorzuge den IL HWA Ginseng Extrakt. Frau Song, die Inhaberin des Ginseng-laden.de dagegen den Gaesung Roter Ginseng Extrakt. Damit kann sie eigentlich nicht falsch liegen, denn sie ist die gesündeste person, die ich in meinem fast vierzigjährigen Leben als Heilpraktiker erlebt habe.

Daraus kann man auch seine Schlüsse ziehen: der beste Ginseng hilft nicht ausreichend, wenn man seine Ernährung nicht vielfältig hält. Für Frau Song müssen es pro Tag mindestens dreißig verschiedene Substanzen sein. Gewürze gehören natürlich auch dazu. In Korea wird sehr vielfältig gegessen, mehr als in jedem anderen Land, das ich bislang kennengelernt habe. Und der Ginseng gehört natürlich auch dazu!

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Korea: Köstliches Essen in großer Veilfalt

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Die koreanische Küche ist ein Schatzkästchen. Auch einfachste Gerichte werden immer frisch zubereitet. Restaurants mit frischer Küche gibt es an jeder Ecke. Das wesentliche an der koreanischen Küche ist für mich als Heilpraktiker die Vielfalt. Das ist Gesundkost mit bestem Geschmack, egal ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan. Die beiden letzten Möglichkeiten sind in Korea schon sehr lange verbreitet, zumindest bei den buddhistischen Mönchen.

  • Jede Mahlzeit besteht in einer Vielzahl von Schüsselchen, auf denen die vielen Kostbarkeiten der koreanischen Küche locken: Kimchi, das koreanische Sauerkraut mit allerdings deutlich mehr Zutaten und vor allem: es gibt ihn überall frisch. Das deutsche Sauerkraut kommt dagegen fast nur noch in einer Fertigtüte und pasteurisiert. Die wertvollen Keime durch die Fermentation sind darin nur noch als Leichen zu finden.

Roher Fisch und Sushi

Foto: Sushi mit Fisch, Shrimps und Muscheln, roher Fisch, Süßmeis mit anderen Gemüsen auf heißer Platte.

 

Dazu gibt es jede Menge Namul, blanchiertes Gemüse, meist mit Sesam-Öl oder Pulver aufgewertet. Reis ist immer dabei, ebenso wie frisch zubereitete Suppe, je nach Essen Knoblauch, Blätter (Salat- oder Sesamblätter). Dazu wird kostenlos Wasser gereicht, hinterhr meist noch ein Tee, z. B. Ingwer mit Zimt und Pinienkernen. Wenn man, so wie ich, gern rohen Fisch isst, wird der aus dem Bassin gefischt und sofort frisch filetiert. Den Rest gibt es dann als Fischsuppe.

In Ländern, in denen es richtig heiß wird, sind meist auch scharfe Gewürze auf dem Tisch. In Korea sind es Chillipulver oder Gochusan, auch aus Chillipulver gewonnene Würzpaste. Die Gewürze sind kein Selbstzweck, sondern hemmen das Keimwachstum. Auch in Deutschland, wenngleich weniger warm, kennen wir die Heilkraft der Gewürze. Wir nehmen z. B. scharfen Senf oder Meerrettich, die ebenfalls das Keimwachstum hemmen.

Frisch zubereeitete Fischsuppe

Foto: Die Reste des Fisches zusammen mit Gemüse und Gewürzen als Fischsuppe ganz heiß serviert. Dazu isst man Reis, um die Schärfe zu mildern.

 

Ich liebe Knoblauch, für mich und für meine Patienten. In Deutschland wird man mit Knoblauchfahne allerdings nicht gerne gemocht. In Korea ist man da freier. Alle essen Knoblauch, der auch im Kimchi enthalten ist und meist zu jeder Mahlzeit genossen wird.

bibimbab

Foto: Bibimbab, ein Reisgericht mit Algen, Gemüse und Fischeiern sehr lecker zubereitet.

 

Das alles gibt es zum sehr günstigen Preis - im Vergleich zu Deutschland und vor allem immer frisch zubereitet. Kein Vergleich zum "Convenience-Food" (Fertigessen zum Aufwärmen für Restaurants) in Deutschland.

Wer gerne gut und preiswert essen möchte, der sollte Korea in seine Reisepläne aufnehmen.

Auch das Fleisch ist sehr gut. Massentierhaltung habe ich in Korea noch nicht gesehen. Das Fleisch ist marmoriert, so wie es früher auch bei uns einmal war. Der höhere Fettanteil macht sich im Geschmack sehr positiv bemerkbar.

Jedes Essen ist eine kleine Köstlichkeit mit wunderbarem Geschmack, wenn man sich darauf einlässt.

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Die Mehrwertsteuer könnte so einfach sein...

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... wie in Korea. In Korea gibt es nur eine Mehrwertsteuer auf alles. Sie beträgt zehn Prozent. In Deutschland ist das eher eine Kunst. Mal sind es sieben Prozent, mal für dieselbe Ware 19 Prozent. Je nachdem, ob man z. B. an einem Imbiss die Ware im Stehen oder im Sitzen konsumiert. Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer sind die Regel, echten Durchblick gibt es nicht.

Viele Geschäfte in Südkorea stellen Stühle und Tische vor der Tür auf, damit man das, was man gerade gekauft hat, auch in Ruhe konsumieren kann. So wie hier auf dem Foto von meinem "Lieblingsgeschäft", fünfzig Meter von unserem Hotel entfernt.

In Deutschland wird man immer gefragt: zum Mitnehmen oder hier essen. Da der Preis immer gleich ist, lohnt sich "zum Mitnehmen" für den Gastwirt deutlich mehr. Denn dann gibt es nur sieben Prozent Mehrwertsteuer, beim "Hieressen" sind es neunzehn. Für den Gastwirt lohnt sich das Mitnehmen. Er spart dadurch zwölf Prozent Mehrwertsteuer und das weckt natürlich Begehrlichkeiten, die oft in Steuerbetrug münden, aber kaum nachzuweisen sind. Komfort wird in Deutschland jedenfalls bestraft.

Deutsche Politiker können noch jede Menge vom koreanischen Mehrwertsteuersystem lernen.

Und warum war das mein Lieblingsgeschäft? Die Verkäufer(innen) waren wie überall sehr freundlich und hilfsbereit. Aber hier noch mehr. Einmal habe ich drei Dosen (!) Pilsener Urquell gekauft. Das macht 9.900 Won, fast so viel wie für einen Bierkasten in Deutschland im Sonderangebot für zwanzig Flaschen. Die Verkäuferin machte mir wort- und gestenreich klar, dass ich nur 100 Won mehr zahlen müsste, wenn ich vier Dosen nehmen würde. Tatsächlich, es hat geklappt. Die Verkäuferin hätte es nicht machen müssen. Aber dieses Beispiel zeigt, wie gutherzig und großzügig viele Menschen in Korea sind.

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Die Toilettenfrage

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Als ich 1994 zum ersten Mal nach Südkorea reiste, stellte sich oft die Toilettenfrage. Viele Toilettenanlagen waren noch Hockklos, ähnlich wie früher in Frankreich. Eigentlich sind diese Toiletten sehr hygienisch und vor allem ist die Hocke die beste Form um sich zu entleeren, viel besser als sitzen. Aber für einen ungeübten Europäer eher schwierig zu benutzen. Andere Toiletten haben oft zum sofortigen Rückzug animiert. Das hat sich alles geändert.

Heute gibt es High-Tech-Klosetts, die ich zuerst in Japan erkunden durfte. Da stellt sich schon wieder die Toilettenfrage. Denn wie bedient man die Dinger eigentlich? Ich habe sofort Frau Song, Inhaberin des Ginseng-Laden.de, zu Hilfe geholt. Ich kann zwar koreanische Buchstaben lesen, weiß aber nicht immer, was die Wörter bedeuten.

So standen wir dann ahnungslos vor dem Klosett mit den vielen beschrifteten Tasten. Da kann man alles einstellen: die Temperatur der Klobrille, ob man sich hinten säubern will oder doch lieber vorne - und natürlich die Temperatur des Spülwassers, harter Strahl oder sanft. Vorsichtshalber habe ich das früher immer im Stehen probiert. Man weiß ja nie, was da passiert. Heute geht das nicht mehr, denn die Klobrille "merkt", ob jemand draufsitzt. Sitzt da keiner, kann man die Tasten drücken wie man will: es tut sich gar nichts.

Jedenfalls haben wir auf der Tastatur intensiv nach der Spülfunktion gesucht. Die gibt es nämlich nicht. Das ist immer noch eine mechanische Taste am Spülkasten, so wie bei uns auch.

Insgesamt fällt das Urteil aber sehr positiv aus. Koreanische, aber auch japanische und chinesische Toiletten spülen viel besser als deutsche. In deutschen Toiletten ist die Wasserfläche sehr eng begrenzt und meist geht was daneben. Da ist dann die Toilettenbürste gefragt. In koreanischen Toiletten ist die Wasserfläche wesentlich größer. Da geht wenig daneben und die Spülbürste kann man vergessen.

Bei öffentlichen Toiletten in Korea sollte man bedenken, dass dort meist kein Toilettenpapier vorgehalten wird. Das ist bei uns in Herzberg am Harz allerdings auch nicht anders. Ein guter Tipp ist also: immer etwas Toilettenpapier mitnehmen.

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Bundesverfassungsgericht billigt Zwangsmitgliedschaft in IHK

Mit ihrer Entscheidung zeigen die Richter ihre Weltfremdheit. Eigentlich ist das nicht verwunderlich. Wer nach Kita, Schule und Studium zum Richteramt kommt, hat vom "richtigen" Leben keine Ahnung. Natürlich kann man seine eigenen Erfahrungen nicht verallgemeinern. Aber wir sind Zwangsmitglied in der Industrie- und Handelskammer Hannover. Wenn man dort eine Frage stellt, bekommt man garantiert keine Antwort.

Die IHK betreibt also nichts als Selbstbefriedigung. So eine "Institution" braucht wirklich kein Mensch und eine Firma schon gar nicht. Die IHK hat es geschafft, in unserer achtzehnjährigen Zwangsmitgliedschaft nicht eine einzige fachliche Frage zu beantworten. Offfensichtlich landen dort alle Anfragen gleich im Papierkorb.

Jeder Euro an Zwangsbeitrag ist also für die Tonne.

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