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Koreanische Schrift

Koreanische Schrift - 한글 Hangeul

Koreanische Schrift - 한글 Hangeul

Die koreanische Schrift 한글 Hangeul war ein Glücksgriff für die Koreaner. Das koreanische Alphabet wurde im 15. Jahrhundert erschaffen. Es ist phonetisch, das bedeutet, dass jedes Zeichen immer gleich ausgesprochen wird, zumindest theoretisch. In der Praxis gibt es schon Abweichungen. Einzelne Buchstaben werden zu Silben zusammengefasst, die ein Quadrat bilden. Daraus formen sich dann die Wörter und Sätze. Das hört sich komplizierter an als es ist.

Tatsächlich ist das koreanische Alphabet weit einfacher als unser eigenes, denn wir benutzen z. B. Schreibschrift und Druckbuchstaben, Groß- und Kleinschreibung. Das macht in der koreanische Schrift keinen Unterschied. Vor allem ist es natürlich viel einfacher zu erlernen als die chinesischen Ideogramme. Diese Lösung ist auch wesentlich einfacher als die japanische Lösung, die neben den chinesischen Ideogrammen noch die Silbenschriften Hiragana und Katakana verwendet.

Allerdings verwenden manche elitären Koreaner immer noch bevorzugt chinesische Ideogramme. So wurden auch schon koreanische Präsidenten dafür kritisiert, chinesische Ideogramme statt der koreanischen Schrift bei offiziellen Anlässen verwendet zu haben.

  • Einen ersten Eindruck über die koreanische Schrift haben Sie bereist auf einigen Seiten des Ginseng-Laden.de gehabt. Wir möchten hier aber keinen Sprachkurs veröffentlichen. Das können andere viel besser.

 

Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden

Die Koreaner haben nicht nur ihre eigene Schrift. Sie haben auch den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfunden. Das erste Buch, das so gedruckt worden ist, stammt aus dem Jahr 1377, knapp achtzig Jahre vor Johannes Gutenberg. Die koreanische Schrift gab es damals aber noch nicht.