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Jeju - die schöne Insel im Süden Koreas

Jeju war früher die Trauminsel der Koreaner. Später kamen die japanischen Touristen, jetzt die Chinesen. Dass Jeju eine Hochburg der Toruisten ist, merkt man schon an der großen Anzahl von Hotels überall auf der Insel. Man merkt es auch am Flieger, mit dem ich ankomme. Wie viele andere Flüge ist er komplett ausgebucht, gefüllt mit chinesischen Pauschaltouristen, immer unter der Aufsicht der emsigen Reiseleiter, die sich um alles kümmern.

Ich bin aber nicht als Tourist gekommen, sondern als Teilnehmer der 2016 International Conference on Ginseng. Auf dem Weg zum Hotel nehme ich den Flughafen-Bus und habe so die erste knapp sechzig Kilometer lange Reise über die Insel bis zum Hotel Bareve in Seogwipo, der zweitgrößten Stadt der Insel mit rund 125.000 Einwohnern. Das Hotel kann ich bestens empfehlen. Sehr gute Zimmer, sehr gutes Frühstück, aus deutscher Sicht sogar wundervoll. Und mit einer Internet-Anbindung im Zimmer von 65 Mbit/s. Korea ist der Weltmeister in Sachen Internet. Das sieht man hier.

  • In der Nähe des Hotels findet man, koreatypisch, viele Restaurants und Läden. Das liebe ich an Korea! Und das Essen! Vielfältig, immer frisch gekocht. Schauen Sie einmal hier, um zu sehen, was ich meine.

Für mich war die Konferenz die Hauptsache. Trotzdem hatte ich Zeit, einiges zu sehen und auszuprobieren. Für ein touristisches Programm sollte man sich mindestens drei Tage Zeit und einen Mietwagen nehmen. Oder man macht es wie ich. Weil ich Esperanto spreche, hat mich eine Esperanto-Sprecherin einen halben Tag lang durch Jeju geführt.

Wenn es nicht grün aussieht, liegt das an der Jahreszeit. Sobald es wärmer wird, sprießt alles.




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